Dienstagsmänner unterwegs im Dahner Felsenland

Bestens vorbereitet und organisiert hatte das Wanderwochenende Andreas Roth. Mit dabei waren Henning Sohler, Peter Horn, Peter Grünert, Tom Schüttler, Christoph Sundermann, Bernd Scheffe, Stefan Tammert, Knut Wasem, Ronny Peters, Andreas Dräger, Horst Schneider und Günter Kneppe.

Am Anreisetag ging es um 7:00 Uhr von Helberhausen mit zwei Kleinbussen in Richtung Südpfalz. Angekommen in Dahn wurde dort am späten Vormittag Quartier bezogen. Die Ferienwohnung mit großem Gemeinschaftsraum, großzügiger Terrasse und geräumiger Küche war wie gemacht für die Wandergruppe. Schnell wurden vor Ort noch Getränke für die nächsten drei Tage organisiert.

Mittags startete die erste Wandertour rund um Dahn über 14 km. Auf dem Dahner Felsenpfad ging es im Wechsel steil nach oben oder nach unten zu gefühlt mehr als 10 der markanten Sandsteinfelsen mit herrlichen Ausblicken (u. a. Pfaffenfelsen, Lämmerfelsen, Ungeheuerfels). Als Belohnung für die Anstrengungen der Tour gönnte sich die Gruppe eine gesellige Einkehr in die Pfälzer-Wald-Vereinshütte (PWV) „Im Schneiderfeld“. Kalter Hopfenblütentee und hochprozentig eingelegte Aprikosen taten richtig gut. Mindestens genauso gut verlief der erfrischende Badebesuch im Kneippbecken kurz vor der Rückkehr zum Quartier. Regional angepasst und echt lecker gab es zum Abendessen hausgemachte Flammkuchen.

Am Samstag wartete eine 27 km lange Rundtour zum Bärensteig auf die Dienstagsmänner. Wieder steile schweißtreibende Auf- und Abstiege sowie abwechslungsreiche Landschaften mit traumhaften Ausblicken bestimmten den Rhythmus. Stellvertretend für die vielen spannenden Wegpunkte entlang dieser Tour sei hier die weithin sichtbare Burgruine Drachenfels genannt. Sie thront hoch über der umliegenden Landschaft und eröffnet beeindruckende Panoramablicke. Ein besonderes Erlebnis bot die Erkundung der verwinkelten Ruine mit ihren alten Mauerresten zwischen mächtigen Felsen.

Nach so viel Schweiß und Kultur war die Mittagsrast in der PWV „Drachenfelshütte“ hochverdient. Neben Hopfenrationen waren Pfälzer Schmankerl wie Bratgrumbeere oder Bratworscht im Angebot. Musikalisch begleitet wurden die Wanderer von einem Duo mit angestaubten Schlagern aus alten Tagen, nicht immer ganz auf der Höhe der ursprünglichen Tonlage, dafür mit umso mehr Leidenschaft. Trotz dieser verlockenden Angebote war es der Gruppe nach drei oder vier Anläufen tatsächlich doch noch gelungen, sich zum Weiterwandern zu motivieren.

Ähnlich abwechslungsreich wie der Vormittag ging es weiter auf den Spuren des Bärensteigs über Jagdhütte vorbei am Jüngstberg zum 3-Eichen-Platzl und zum Bruchweiler Geierstein. Zurück im Tal ging es nun mit strammem Schritt entlang der Wieslauter in Richtung Reichenbach. Alle wollten natürlich nicht zu spät kommen zum Abendessen im Restaurant „Altes Bahnhöfl“. Tatsächlich lief die Truppe überpünktlich um 17:59 Uhr zum Essenfassen ein. In der regional geprägten Speisekarte mit Pfälzer Saumagen, Fläschknepp, Leberknödel und vielem mehr fand jeder seine passende Wahl. Es war schon dunkel als es auf die letzten 3 km zur Ferienwohnung ging.

Am Sonntag früh wurde die Ferienwohnung geräumt und mit den Kleinbussen ging es zum Ausgangspunkt für die dritte Wanderung. Auf dem Programm stand der Napoleon-Steig mit 12 km Länge. Erste Station war das Felsmassiv Retschelfelsen. Von dort führte der Pfad zum Eisenbahnfelsen. Nach dem nicht ganz einfachen Abstieg von der Kaiserslauterner Hütte ins Tal bot die Reinigshofquelle eine gute Gelegenheit zur Rast. Gut erholt wurde der Anstieg zum markanten Namensgeber des Steigs in Angriff genommen: der Napoleonfelsen. Die letzten Kilometer wurden durch eine Einkehr in die PWV-Hütte „Am Schmalstein“ aufgelockert.

Zurück am Wanderparkplatz wurde die Heimreise angetreten. Ein abschließendes gemeinsames Abendessen in Dahlbruch rundete das gelungene Wochenende ab. Hier nutzten alle Teilnehmer gerne die Gelegenheit, sich bei Andreas Roth für die echt gute Organisation herzlich zu bedanken. Ein herzliches Dankeschön erhielten auch Henning Sohler und Peter Horn für ihre souveräne Steuerung der beiden Kleinbusse auf Hin- und Rückfahrt.

Viel gesehen, viel gelacht, … einfach schön!

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